Oder besser gesagt: Probleme mit den Ärzten!
Hallo Zusammen.
Heute muss ich mal meinen Frust ablassen.
Obwohl ich ja schon weiß, in welche Familie ich komme und wann ich ungefähr fliege muss ich ja trotzdem den ganz normalen Bewerbungsprozess von iSt mitmachen. Dazu gehört auch das Ausfüllenlassen des Gesundheitszertifikates vom Arzt.
Deshalb bin ich vorletzte Woche zu meinem Hausarzt gegangen, bei dem ich schon seit 18 Jahren bin. Da er mich kennt, meine Akte hat und somit am besten so etwas ausfüllen kann, kam er natürlich als erstes in Frage.
Ich habe da also angerufen und gesagt worum es geht. Alles kein Problem: habe den Termin bekommen. Als ich dann in der Praxis stand verweigerte sich der Arzt. Diese Untersuchung wäre total aufwendig, er müsse sich einen zweiten Arzt dazuholen, er müsse mir Blut abnehmen und und und.
Ich solle mich doch bitte dafür einen anderen Arzt suchen.
Gesagt, getan.
Danach habe ich bei einem anderen Arzt angerufen, bei dem ich auch schon einmal war. Ich sollte vorbeikommen, damit seine Ehefrau/Empfangsdame und er sich das mal anschauen können. Deshalb fuhr ich dann dorthin. Die Ehefrau ging mit dem Zertifikat zu ihrem Mann und gibt mir anschließend einen neuen Termin und sagt, dass es keine große Sache ist und ich ca. 15 Minuten einplanen soll.
Da habe ich mich gefreut, dass dies wohl reibungslos klappt.
Tja Lisa... Zu früh gefreut.
Als ich heute zu dem Arzt ging, machte er mir Vorwürfe, was mir denn einfallen würde ihn als "Drecksarbeiter" für andere Ärzte zu benutzen. Er würde es nicht machen. Und so schmiss er mich aus der Praxis raus. Zu einer anderen Empfangsdame sagte er noch sie solle bitte meine Versicherungskarte aus seinem System löschen.
Also brauche ich gar nicht wiederkommen ... Was ich nach dieser Aktion auch nicht vorhabe.
Alle anderen Au Pairs die ich kenne, bekamen innerhalb von 10 Minuten das Formular zurück. KEIN GROßER AKT!
Jetzt darf ich mir noch genau in meiner Abiturptüfungsphase einen dritten Arzt suchen, mich bei ihm anmelden und hoffen, dass er es mir nicht noch schwerer Macht. Arrrr ärgerlich.
UPDATE:
Mein Vater und ich sind noch einmal zum Hausarzt gegangen weil ich eine Kopie meiner Krankenakte haben wollte, damit ein anderer Arzt mir das Formular auch ausfüllen kann. Es gab eine lautstarke Diskussion zwischen dem Arzt und meinem Vater. Letztendlich war der Arzt so genervt von uns, dass er das Formular ausgefüllt hat. Na geht doch!!! Trotzdem brauche ich jetzt einen neuen Arzt :D
Dienstag, 6. Mai 2014
Mittwoch, 16. April 2014
Interview mit iSt Sprachreisen
Hallo Zusammen,
Also ich wollte euch heute von meinem Interviewtermin erzählen.
Letzte Woche habe ich mit einer sehr netten Frau aus Dresden gesprochen und ein paar Minuten später bekam ich eine E-Mail mit der Einladung zum Interview.
(Zwei Tage später kam sogar noch Post, mit der gleichen Einladung)
Am Montag den 14.04.2014 um 18:00 Uhr in Köln. Alles klar!
Durch Zufall habe ich erfahren, dass eine Ex-Stufenkameradin mit mir diesen Termin hat. So ist schonmal einiges an Nervosität verschwunden. Auf Youtube habe ich mir einige Videos zum Thema "Interview" angeschaut. Ich wusste, dass ich nicht nervös sein muss, war es aber trotzdem.
In mein kleines Notizbüchlein habe ich mir dann so typische Fragen aufgeschrieben wie:
1) Warum möchtest du Au Pair werden?
2) Was sind deine Stärken und Schwächen?
3) Was machst du, wenn sich dein Host-Kind ernsthaft verletzt?
4) Was tust du wenn sich zwei Kinder um ein Spielzeug streiten?
5) Wie stellst du dir eine typisch amerikanische Familie vor?
Und und und...
Typisch für mich, war ich natürlich schon um 17:30 Uhr da und durfte warten. Aber lieber 30 Minuten zu früh, als eine Minute zu spät! Ich hasse Unpünktlichkeit!
Meine Interviewerin hatte dann noch 10 Minuten Verspätung und dann ging es los.
Zu allererst wurde uns alles über das Programm, den weiteren Ablauf und die Vorteile erklärt.
Zwischendurch durften wir immer Fragen stellen. Einige, die ich mir vorher aufgeschrieben habe haben sich im Laufe des Gesprächs erledigt, andere wiederum musste ich dann doch stellen.
ich hatte Fragen wie:
- Brauche Ich irgendwelche bestimmten Impfungen? (Alle Impfungen müssen frisch und aktuell sein)
- Reichen 500 $ Collegegeld? (Es kommt auf die Kurse an, aber in der Regel schon)
- Kann man zusätzlich zu den vorgedruckten Reference-letter auch persönliche Beurteilungen der Bewerbung dazulegen? (Ja, unbedingt!)
- Wie sieht es mit dem Kindergeld aus?
- Hat man große Einschränkungen wenn man unter 21 ist und reisen möchte? (Nicht unbedingt, ABER du darfst erst ein Auto mieten wenn du 25(!!!) bist.)
- Braucht man eine Zusatzversicherung? (Nein, aber wenn du den 13 Monat zum Reisen benutzen möchtest musst du eine Monatsversicherung abschließen -> ca. 110,00 €)
Danach ging es weiter mit dem berühmt berüchtigten Psychotest. Dieser beinhaltete 75 Fragen (auf Englisch). Es gab Antwortmöglichkeiten wie "never", "seldom", "sometimes", "often" und "very often"
Die Fragen waren, nunja, SEHR merkwürdig. Musst du "sweet talk" betreiben, damit du bekommst was du willst? Hast du andere Leute schonmal ausgenutzt um etwas zu erreichen? Saßt du schon einmal im Bus oder im Auto und konntest dich nicht daran erinnern wo du hinfährst? Flirtest du viel? ...
Man sollte bei der Beantwortung der Fragen immer im Hinterkopf behalten, dass die Familien deine Antworten einsehen können, aber dennoch soll man so ehrlich wie es geht antworten.
Und JA, es gab zum Fragebogen eine Vokabelliste, also keine Panik wenn ihr ein Wort nicht kennt. Ihr könnt auch jederzeit fragen.
Nach dem Psychotest wurde ich nervös, da nun der englische Teil mir bevorstand. Doch zu meiner Erleichterung gab es einen weiteren Fragebogen mit genau den Fragen auf die ich mich mündlich vorbereitet hatte. Diese sollte man auf Englisch beantworten. Das tat ich und schwupps war das Interview auch schon vorbei.
Nun warte ich auf meinen Brief, dass alles gut gelaufen ist und ich meine Bewerbung vervollständigen kann.
Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir natürlich immer schreiben :)
Liebe Grüße
Lisa
Also ich wollte euch heute von meinem Interviewtermin erzählen.
Letzte Woche habe ich mit einer sehr netten Frau aus Dresden gesprochen und ein paar Minuten später bekam ich eine E-Mail mit der Einladung zum Interview.
(Zwei Tage später kam sogar noch Post, mit der gleichen Einladung)
Am Montag den 14.04.2014 um 18:00 Uhr in Köln. Alles klar!
Durch Zufall habe ich erfahren, dass eine Ex-Stufenkameradin mit mir diesen Termin hat. So ist schonmal einiges an Nervosität verschwunden. Auf Youtube habe ich mir einige Videos zum Thema "Interview" angeschaut. Ich wusste, dass ich nicht nervös sein muss, war es aber trotzdem.
In mein kleines Notizbüchlein habe ich mir dann so typische Fragen aufgeschrieben wie:
1) Warum möchtest du Au Pair werden?
2) Was sind deine Stärken und Schwächen?
3) Was machst du, wenn sich dein Host-Kind ernsthaft verletzt?
4) Was tust du wenn sich zwei Kinder um ein Spielzeug streiten?
5) Wie stellst du dir eine typisch amerikanische Familie vor?
Und und und...
Typisch für mich, war ich natürlich schon um 17:30 Uhr da und durfte warten. Aber lieber 30 Minuten zu früh, als eine Minute zu spät! Ich hasse Unpünktlichkeit!
Meine Interviewerin hatte dann noch 10 Minuten Verspätung und dann ging es los.
Zu allererst wurde uns alles über das Programm, den weiteren Ablauf und die Vorteile erklärt.
Zwischendurch durften wir immer Fragen stellen. Einige, die ich mir vorher aufgeschrieben habe haben sich im Laufe des Gesprächs erledigt, andere wiederum musste ich dann doch stellen.
ich hatte Fragen wie:
- Brauche Ich irgendwelche bestimmten Impfungen? (Alle Impfungen müssen frisch und aktuell sein)
- Reichen 500 $ Collegegeld? (Es kommt auf die Kurse an, aber in der Regel schon)
- Kann man zusätzlich zu den vorgedruckten Reference-letter auch persönliche Beurteilungen der Bewerbung dazulegen? (Ja, unbedingt!)
- Wie sieht es mit dem Kindergeld aus?
- Hat man große Einschränkungen wenn man unter 21 ist und reisen möchte? (Nicht unbedingt, ABER du darfst erst ein Auto mieten wenn du 25(!!!) bist.)
- Braucht man eine Zusatzversicherung? (Nein, aber wenn du den 13 Monat zum Reisen benutzen möchtest musst du eine Monatsversicherung abschließen -> ca. 110,00 €)
Danach ging es weiter mit dem berühmt berüchtigten Psychotest. Dieser beinhaltete 75 Fragen (auf Englisch). Es gab Antwortmöglichkeiten wie "never", "seldom", "sometimes", "often" und "very often"
Die Fragen waren, nunja, SEHR merkwürdig. Musst du "sweet talk" betreiben, damit du bekommst was du willst? Hast du andere Leute schonmal ausgenutzt um etwas zu erreichen? Saßt du schon einmal im Bus oder im Auto und konntest dich nicht daran erinnern wo du hinfährst? Flirtest du viel? ...
Man sollte bei der Beantwortung der Fragen immer im Hinterkopf behalten, dass die Familien deine Antworten einsehen können, aber dennoch soll man so ehrlich wie es geht antworten.
Und JA, es gab zum Fragebogen eine Vokabelliste, also keine Panik wenn ihr ein Wort nicht kennt. Ihr könnt auch jederzeit fragen.
Nach dem Psychotest wurde ich nervös, da nun der englische Teil mir bevorstand. Doch zu meiner Erleichterung gab es einen weiteren Fragebogen mit genau den Fragen auf die ich mich mündlich vorbereitet hatte. Diese sollte man auf Englisch beantworten. Das tat ich und schwupps war das Interview auch schon vorbei.
Nun warte ich auf meinen Brief, dass alles gut gelaufen ist und ich meine Bewerbung vervollständigen kann.
Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir natürlich immer schreiben :)
Liebe Grüße
Lisa
Sonntag, 30. März 2014
Hallo Zusammen,
Für alle die mich noch nicht kennen sollten, stelle ich mich kurz vor:
Mein Name ist Lisa und ich bin beim Erstellen des Blogs 19 Jahre alt. Zur Zeit besuche ich noch die Gesamtschule, auf der ich jedoch bald mein Abitur machen werde.
Mit 13 Jahren habe ich angefangen auf Kinder aufzupassen und mich um sie zu sorgen. Es bereitet mir seitdem große Freude mich mit Kindern zu beschäftigen.
Ich habe sowohl als Babysitterin als auch als Ehrenamtliche Mitarbeiterin in verschiedenen Einrichtungen sehr viel Erfahrung mit Kindern unterschiedlichen Alters sammeln können.
Mit dem Gedanken, als Au Pair in die USA zu gehen spielte ich schon einige Jahre und durch einen lustigen Zufall kam ich dazu, diesen Gedanken nun zu verwirklichen.
Denn:
Meine ehemalige Babysittern, die mit ihrem Mann nach Amerika ausgewandert ist, ist schwanger und sie haben mich gefragt ob, ob ich gerne ihr Au Pair-Mädchen sein möchte.
Kurz darauf haben wir die Agenturen verglichen und uns für "iSt Sprachreisen" entschieden.
Kurzbewerbung abgeschickt, Application Form erhalten und morgen geht die richtige Bewerbung in das Büro nach Dresden.
Ich bin gespannt, was in nächster Zeit auf mich zukommt.
Falls ihr irgendwelche Fragen, Tipps oder Anregungen habt, freue ich mich über eine Nachricht oder einen Kommentar von euch.
Liebste Grüße
Lisa
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